Summer Rolls mit Erdnusssauce


Summer Rolls mit Erdnusssauce

Zutaten:

Summer Rolls:     
-       400 g Reispapier (eckig oder rund)
     -       450 g Hühnerfilet, ausgelöst
     -       300 g Karotten
     -       1 Gurke
     -       200 g frische Bambussprossen
     -       3 Avocados
     -       4 EL Pflanzenöl
     -       2 EL Currypulver
     -       Salz & Pfeffer
Erdnusssauce:
     -       200 g Erdnüsse, geschält und ungesalzen
     -       3 Limetten
     -       5 EL Sojasauce
     -       1 kl. Bund frischer Koriander
sowie etwas Sesam zum Bestreuen


Zubereitung:

Das Wichtigste für unsere Summer Rolls ist – neben der leckeren Sauce - die Füllung, welche zu Beginn zubereitet wird. Dazu die Karotten schälen und der Länge nach in Stifte schneiden. Diese dann noch einmal in der Hälfte durchschneiden. Die Gurke ebenso in zirka 5-6 Zentimeter lange Stifte schneiden. Die Avocados vom Kern befreien, das Fruchtfleisch herauslösen und in Spalten schneiden. Die Bambussprossen putzen, in etwas Pflanzenöl rundum scharf anbraten und derweil beiseite stellen. Das Hühnerfleisch in kleine Stücke schneiden und mit Currypulver, Salz und Pfeffer würzen. Im restlichen Öl solange unter Wenden braten, bis die Hühnerstücke goldbraun, aber innen noch schön saftig sind – das dauert rund 8 Minuten.

Für die Sauce die Erdnüsse mit einem Messer aufhacken. Den Saft der Limetten auspressen und mit den Erdnüssen vermengen. Den Koriander ebenso fein aufschneiden und dazugeben. Danach die Sauce mit der Sojasauce abschmecken.

In einer flachen, mit Wasser befüllten Schale nun die Reisblätter ungefähr 30-60 Sekunden eintauchen. Danach die hauchdünnen, klebrigen Blätter auf eine glatte Unterlage legen und mittig mit dem Gemüse sowie Hühnerfleisch belegen. Zum Einrollen die seitlichen Enden einklappen und die Rolle vorsichtig aufwickeln – Mahlzeit!



Tipp: Diese Rezept eignet sich auch wunderbar zum kollektiven „do it yourself“-Dinner, wenn man alle Zutaten in Schüsselchen auf den Esstisch stellt und die Gäste – zur Abwechslung – mal selbst „Arbeiten“ lässt.

Tarte soleil


Tarte soleil

Zutaten:

     -       2 Pkg. Blätterteig
     -       110 g Mascarpone
     -       4-5 EL Himbeermarmelade
     -       100 g TK-Himbeeren
     -       100 g frische Himbeeren
     -       1 Bio-Zitrone, den Abrieb davon
     -       1 Ei, verquirlt
sowie Dekoblüten zum Garnieren


Zubereitung:

Den Backofen auf 190 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen. Die Blätterteige aus der Packung nehmen, jede Portion einzeln wieder zusammenkneten und – in Frischhaltefolie gewickelt - kurz im Kühlschrank rasten lassen. Anschließend den Teig mit dem Nudelholz zu zwei runden, gleich großen Platten ausrollen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die erste Teigplatte mittig darauf platzieren und die Mascarpone gleichmäßig darauf verstreichen. Die tiefgekühlten Himbeeren mit einem Cutter fein aufhacken (tiefgekühlt und gehackt lassen sie sich die Beeren besser verteilen). Danach die Himbeermarmelade auf der Mascarpone verstreichen und die tiefgekühlten Himbeerstücke darüber streuen. Mit dem Abrieb der Zitrone verfeinern.

Die zweite Teigplatte nun auf die belegte erste Platte legen und die Seitenränder gut andrücken, damit die Füllung beim Backen nicht ausläuft. In die Mitte der Tarte eine umgedrehte Tasse stellen und vom Tassenrand mit einem Messer gleichmäßige Schnitte nach außen ziehen, sodass insgesamt 16 Tartestücke entstehen. Diese mithilfe des Daumens und Zeigefingers 3-4 Mal eindrehen und leicht andrücken. Sind alle Stücke fertig gedreht, die Tarte mit ein wenig verquirltem Ei bestreichen und 30-35 Minuten backen.




Tarte soleil in the making...


Kichererbsen-Pita-Burger


Kichererbsen-Pita-Burger

Zutaten:

Kichererbsen-Burger:
     -       300 g Kichererbsen, getrocknet
     -       2 Knoblauchzehen
     -       1 kleines Bund Petersilie
     -       2 Zitronen
     -       2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
     -       1 TL Paprikapulver
     -       1 EL Mehl
     -       1 TL Backpulver
     -       Salz & Pfeffer
     -       etwas Salat zum Garnieren
     -       4 Pita-Brote (zum Fertigbacken)
Joghurtdip:
     -       200 g Joghurt
     -       1 Knoblauchzehe
     -       1 EL Olivenöl
     -       3-4 Stängel frische Minze
Tomatensalsa:
     -       220 g Fleischtomaten
     -       2-3 Schalotten
     -       3-4 Stängel Koriandergrün
     -       1 kleine Chili
     -       1 Limette
     -       2 EL Olivenöl


Zubereitung:

Die Kichererbsen mindestens 12 Stunden (am besten über Nacht) einweichen. Anschließend abgießen und beiseite stellen. Den Knoblauch schälen und grob würfeln. Die Petersilienblätter von den Stielen zupfen und ebenso grob hacken, die Zitronen auspressen. Kichererbsen zusammen mit Kräutern, Knoblauch und Zitronensaft mithilfe einer Küchenmaschine oder des Pürierstabs pürieren. Die Gewürze hinzufügen und die Masse mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Mehl und Backpulver untermischen. Währenddessen das Pita-Brot laut Packungsanleitung zubereiten bzw. fertig backen.

In einer höheren Pfanne 5 cm hoch Pflanzenfett erhitzen. Aus dem Teig mittelgroße Leibchen formen und diese im heißen Fett auf beiden Seiten ca. 3 Minuten frittieren, bis sie goldbraun sind. Für den Joghurtdip die Minze fein aufschneiden, das Joghurt in eine Schüssel geben und die Knoblauchzehe dazupressen. Mit Salz abschmecken und etwas Olivenöl darüber träufeln.

Für die Tomatensalsa die Tomaten von den Kernen befreien und in Würfel schneiden. Schalotten abziehen, ebenso würfeln und mit den Tomaten, dem fein aufgehackten Koriander und Chili vermengen. Mit dem Saft einer Limette, Olivenöl sowie etwas Salz abschmecken. 

Die Pita-Brote einschneiden, mit Salat, Kichererbsen-Burger und Joghurtdip füllen. Dazu die Tomatensalsa reichen.



Rinderfilet mit weißem Spargel


Rinderfilet mit weißem Spargel

Zutaten:

Filets: 
-       4 Rinderfilets (á 200 g)
-       2 Schalotten
-       4 Knoblauchzehen
-       2 EL Butterschmalz
-       200 ml Weißwein
-       200 ml Gemüsebrühe
-       180 ml Sahne
-        Salz & Pfeffer
Spargel:
     -       750 g weißer Spargel
     -       1 Prise Zucker
     -       1 Zitrone
     -       1 EL Butter
Brösel:
     -       100 g Semmelbrösel
     -       80 g Butter
     -       2 EL Petersilie, gehackt
sowie frische Kresse zum Garnieren


Zubereitung:

Zu Beginn den Spargel gründlich putzen und schälen. Wasser mit Salz, Zucker, Butter sowie dem Saft einer Zitrone zum Kochen bringen. Spargel hinein geben und zugedeckt bei niedriger Hitze 15-20 Minuten bissfest garen.

Die Rinderfilets von beiden Seiten salzen und pfeffern. Schalotten und Knoblauch schälen. Die Schalotten achteln, den Knoblauch kräftig mit der Handinnenseite andrücken. Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Filets darin beidseitig für 4-5 Minuten scharf anbraten. Herausnehmen, im Bratenrückstand den Knoblauch und die Schalotten anschwitzen. Zuerst mit Wein, dann mit der Brühe ablöschen und die Sahne zugießen. Kurz einkochen lassen, die Filets wieder einlegen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bis zum Servieren ziehen lassen.

Währenddessen die Butter erhitzen und die Semmelbrösel unter Rühren goldbraun anbraten. Leicht salzen, zum Schluss die Petersilie unterheben. Den Spargel auf einem vorgewärmten Teller zusammen mit den Rinderfilets anrichten. Die Filets mit der Weißwein-Sahnesauce übergießen, den Spargel mit den Butterbröseln bestreuen und mit etwas Kresse garnieren. Dazu passen Salzkartoffeln.



Coq au vin (Hahn im Wein)


Coq au vin (Hahn im Wein)

Zutaten:

     -       1 Huhn, küchenfertig
     -       300 g Schalotten
     -       2 Knoblauchzehen
     -       2 Karotten
     -       1 Stange Lauch
     -       250 g Champignons
-       10-12 Cocktailtomaten
     -       120 g Bauchspeck
     -       3 EL Olivenöl
     -       400 ml Weißwein, trocken
     -       250 ml Geflügelbrühe
     -       2 Lorbeerblätter
     -       3 Pimentkörner
     -       1 kleiner Thymianzweig
     -       1 Rosmarinzweig
     -       frische Petersilie
     -       Salz & Pfeffer
sowie frisches Baguette zum Servieren


Zubereitung:

Zu Beginn das Huhn waschen, trockentupfen und in 8 Teile zerlegen. Die Haut abziehen und die Hähnchenteile rundum mit Salz und Pfeffer würzen. Die Schalotten, die Knoblauchzehen und die Karotten schälen. Den Knoblauch fein hacken und die Karotten vierteln, dann in 3-4 Zentimeter lange Stücke schneiden. Den Lauch zurecht putzen (das obere Ende großzügig abschneiden), halbieren und ebenso in lange Stücke schneiden. Die Pilze putzen, den Bauchspeck in feine Streifen schneiden. In einem großen Bräter das Olivenöl erhitzen und zuerst kurz den Speck anschwitzen, dann die Hähnchenteile hinzugeben und 7-8 Minuten scharf anbraten.

Danach die Hähnchenteile aus dem Bräter nehmen und das Gemüse in dem Bratenfett anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen, die Brühe angießen und die Hähnchenteile sowie den Speck zu dem Gemüse legen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Gewürze und Kräuter in ein Gewürzsäckchen geben, dieses ebenso einlegen. Anschließend das Ganze mittlerer Hitze und mit geschlossenem Deckel etwa 40 Minuten schmoren lassen.  

Das fertige Coq au vin in vorgewärmte Teller anrichten, mit frisch gehackter Petersilie bestreuen und heiß servieren. Dazu passt frisches Baguette – Mahlzeit! 



Südtiroler Spinatknödel


Südtiroler Spinatknödel

Zutaten:

     -       200 g altbackenes Weißbrot
     -       220 ml Milch
     -       750 g frischer Spinat
     -       1 Zwiebel
     -       2 Knoblauchzehen
     -       100 g Butter
     -       50 g Cremetopfen
     -       50 g Bergkäse, gerieben
     -       160 g Mehl
     -       2 Eier
     -       1 Prise Muskat
     -       Salz & Pfeffer
     -       80 g Parmesan, frisch gerieben
     sowie Feldsalat zum Garnieren


Zubereitung:

Zu Beginn das Weißbrot in dünne Scheiben schneiden, in eine Schüssel geben und mit der Milch übergießen. Ziehen lassen, bis der Rest fertig ist. Den Spinat waschen (die ganz dicke Stiele abknipsen), gut abtropfen lassen und grob hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen und ganz fein hacken, in einer Pfanne mit 1 EL Butter kurz andünsten. Spinat nach und nach dazugeben und so lange weitergaren, bis er zusammengefallen ist.

Spinatmischung, Cremetopfen, Bergkäse, Mehl und Eier zum Brot geben und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Zutaten mit den Händen fest durchmischen, sodass eine homogene Knödelmasse entsteht – diese etwa 15 Minuten rasten lassen.

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Aus der Knödelmasse mit befeuchteten Händen kleine Knödel formen, diese nacheinander ins Wasser gleiten lassen und im offenen Topf rund 15 Minuten bei niedriger Hitze leicht wallend garen.

Kurz vor Ende der Garzeit die restliche Butter in einer separaten Pfanne erhitzen, sodass sie leicht braun ist und ein „nussiges“ Aroma hat. Die fertigen Knödel mit einem Schaumlöffel aus dem Topf heben, kurz abtropfen lassen und in tiefe Teller verteilen. Mit reichlich Butter beträufeln, mit dem geriebenen Parmesan bestreuen und mit Feldsalat garnieren -  Mahlzeit!