Südtiroler Spinatknödel


Südtiroler Spinatknödel

Zutaten:

     -       200 g altbackenes Weißbrot
     -       220 ml Milch
     -       750 g frischer Spinat
     -       1 Zwiebel
     -       2 Knoblauchzehen
     -       100 g Butter
     -       50 g Cremetopfen
     -       50 g Bergkäse, gerieben
     -       160 g Mehl
     -       2 Eier
     -       1 Prise Muskat
     -       Salz & Pfeffer
     -       80 g Parmesan, frisch gerieben
     sowie Feldsalat zum Garnieren


Zubereitung:

Zu Beginn das Weißbrot in dünne Scheiben schneiden, in eine Schüssel geben und mit der Milch übergießen. Ziehen lassen, bis der Rest fertig ist. Den Spinat waschen (die ganz dicke Stiele abknipsen), gut abtropfen lassen und grob hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen und ganz fein hacken, in einer Pfanne mit 1 EL Butter kurz andünsten. Spinat nach und nach dazugeben und so lange weitergaren, bis er zusammengefallen ist.

Spinatmischung, Cremetopfen, Bergkäse, Mehl und Eier zum Brot geben und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Zutaten mit den Händen fest durchmischen, sodass eine homogene Knödelmasse entsteht – diese etwa 15 Minuten rasten lassen.

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Aus der Knödelmasse mit befeuchteten Händen kleine Knödel formen, diese nacheinander ins Wasser gleiten lassen und im offenen Topf rund 15 Minuten bei niedriger Hitze leicht wallend garen.

Kurz vor Ende der Garzeit die restliche Butter in einer separaten Pfanne erhitzen, sodass sie leicht braun ist und ein „nussiges“ Aroma hat. Die fertigen Knödel mit einem Schaumlöffel aus dem Topf heben, kurz abtropfen lassen und in tiefe Teller verteilen. Mit reichlich Butter beträufeln, mit dem geriebenen Parmesan bestreuen und mit Feldsalat garnieren -  Mahlzeit!



Brownies á la „Polzerei“


Brownies á la „Polzerei“

Zutaten:

     -       180 g Zartbitterschokolade  (ca. 60 % Kakaogehalt)
     -       230 g Butter
     -       4 Eier
     -       150 g Feinkristallzucker
     -       100 g Instant-Kakaopulver (z.B. Benco)
     -       80 g Weizenmehl
     -       1 TL Backpulver
     -       150 g Walnüsse, gerieben
     -       1 Prise Salz
     -       1 Pkg, Vanillezucker
sowie ein tiefes Blech zum Backen


Zutaten:

Den Backofen auf 180 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und über Wasserdampf vorsichtig schmelzen. Die Butter mit dem Kristallzucker in einer Rührschüssel geben und mit dem Handmixer schaumig rühren. Die Eier nach und nach hinzugeben, anschließend das Kakaopulver, eine Prise Salz, den Vanillezucker und die geschmolzene Schokolade einrühren. Danach die Haselnüsse, das Backpulver und das Weizenmehl unter die Masse mengen.

Ein mindestens 2 Zentimeter tiefes Backblech mit Backpapier auslegen, die Ränder dabei der Länge nach hochklappen. Die Teigmasse in die Backform gießen und gleichmäßig mit einem Messer verstreichen. Die Brownies für 20-22 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Anschließend sofort aus dem Backofen nehmen (sonst ziehen sie nach!), auskühlen lassen und in kleine Quadrate schneiden.



Grammelknödel


Grammelknödel

Zutaten:
Teig:
     -       500 g Erdäpfel, mehlig
     -       100 g Mehl
     -       50 g Butter
     -       30 g Weizengrieß
     -       30 g Stärkemehl
     -       1 Ei
     -       Salz
Füllung:
     -       300 g Grammeln
     -       1 Zwiebel
     -       2 EL Butter
     -       1 Knoblauchzehe
     -       1 EL Petersilie, gehackt
     -       Majoran, getrocknet
     -       Salz & Pfeffer
sowie Sauerkraut (vom Markt) zum Servieren


Zubereitung:

Für den Teig die Erdäpfel schälen, weichkochen und noch heiß durch die Erdäpfelpresse drücken. Mit Ei, zerlassener Butter, Grieß, Mehl, Stärkemehl und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend zugedeckt rasten lassen.

Währenddessen die Zwiebel schälen, fein hacken und in der zerlassenen Butter hellbraun rösten. Die Grammeln ebenso hacken und die halbe Menge mit dem fein geschnittenen Knoblauch zur Zwiebelröstung geben. Kurz mitrösten, dann die Hitze wegnehmen und die restlichen Grammeln untermengen. Die Gewürze hinzugeben, gut mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Masse überkühlen lassen. Daraus 12 kleine Kugeln formen und diese etwa 30 Minuten kalt - oder für 10 Minuten in den Tiefkühler - stellen.

Den Erdäpfelteig nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen und diese in 12 Stücke teilen. Die Teigstücke mit den Händen flachdrücken, jedes Stück mit einer Grammelkugel belegen und zu einem Knödel formen. Die Knödel in kochendes Salzwasser einlegen und leicht wallend zirka 12 Minuten kochen lassen. Mit einem Lochschöpfer aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen und mit erwärmten Sauerkraut vom Markt servieren – Mahlzeit!



Tajine mit Huhn, Marillen und Ingwer


Tajine mit Huhn, Marillen und Ingwer

Zutaten:

Tajine:
     -       500 g Huhn, küchenfertig (Brust, Keule, Flügel)
     -       2 EL Olivenöl
     -       1 Zwiebel
     -       2 Knoblauchzehen
     -       1 Stk. Ingwer, walnussgroß
     -       160 g Marillen, getrocknet
     -       450 g Tomatenpolpa
     -       150 g frische Cocktailtomaten
     -       1 Prise Chilischoten, gemahlen
     -       3 ganze Gewürznelken
     -       1-2 Zimtstangen
     -       2 kleine Rosmarinzweige
     -       2 EL Blütenhonig
     -       Salz & Pfeffer
Couscous:
     -       180 g Couscous
     -       360 ml Wasser
     -       3 EL Butter
     -       80 g Haselnüsse, gehackt
     -       frischer Koriander


Zubereitung:

Zu Beginn die Tajine-Form zirka 10 Minuten wässern. Währenddessen die einzelnen Hähnchenstücke salzen und pfeffern. Ingwer und Knoblauchzehen fein aufhacken, die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Die Marillen ebenso würfeln. Nun die Tajine langsam auf dem Herd erhitzen, das Öl eingießen und die Hähnchenstücke darin bei mittlerer bis starker Hitze etwa 8 Minuten rundum anbraten. Von einem Rosmarinzweig die Nadeln abrebeln, sehr fein aufschneiden und hinzugeben. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Marillen ebenso in den Schmortopf geben und kurz mitbraten, danach mit der Tomatenpolpa ablöschen. Die geviertelten Cocktailtomaten, Chili, Nelken, Zimt, Honig sowie den zweiten Rosmarinzweig im Ganzen hinzugeben und alles etwa 40 Minuten bei niedriger Temperatur schmoren lassen.

Inzwischen den Couscous zubereiten: Das Wasser zum Kochen bringen, den Couscous in eine mittelgroße Schüssel leeren und mit dem heißen Wasser aufgießen. Danach 1 EL Butter sowie 1 Prise Salz einrühren und für 5-10 Minuten ziehen lassen. Die restliche Butter in einer heißen Pfanne aufschäumen und die gehackten Haselnüsse darin kurz durchschwenken, sodass sie fein duften. Kurz auskühlen lassen und mit gehacktem Koriander vermengen.

Gegen Ende der Garzeit die Tajine noch einmal kräftig durchrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Couscous und den Koriander-Haselnüssen anrichten, dazu passt z.B. auch ein fruchtiger Orangensalat.



With special thanks to Kathi Bachmann.



Kärntner Ritschert


Kärntner Ritschert

Zutaten:

-       200 g Rollgerste
-       500 g geselchtes Bauchfleisch
-       1 Küchenzwiebel
-       2 EL Öl
-       300 g Suppengemüse (Karotten, Sellerie und Petersilienwurzel)
-       250 g Trockenbohnen (weiße und dunkle, z.B. Kidneybohnen)
-       2-3 kl. Zweige frischen Liebstöckel
-       1 Zweig frische Petersilie
-       1 Lorbeerblatt
-       4 Kartoffeln, festkochend
-       1,5 l Wasser
-       1 Suppenwürfel
-       2-3 EL Schnittlauch, gehackt
-       Salz & Pfeffer
sowie frisches Schwarzbrot 


Zubereitung:

Trockenbohnen und Gerste getrennt über Nacht einweichen. Beides vor dem Kochen - am besten in einem Sieb - mit kaltem Wasser abspülen. Das Suppengemüse putzen bzw. schälen und in nicht zu feine Streifen schneiden. Die Zwiebel würfeln. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebel darin anrösten, dann Karotten, Sellerie und Petersilienwurzel kurz mitrösten und beiseite stellen. 

Das Wasser aufkochen, Bohnen und Gerste zugeben. Mit Suppenwürfel, etwas Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch in 1-2 Zentimeter große Stücke schneiden und zusammen mit den Kräutern (im Ganzen) hinzugeben. Das Ganze für mindestens eine Stunde leicht siedend köcheln lassen, bis Gerste, Bohnen und Fleisch halbweich sind. Währenddessen die Kartoffeln von der Schale befreien und ebenso in 1-2 Zentimeter große Stücke schneiden. Die Gemüse-Zwiebel-Mischung sowie die Kartoffelwürfel anschließend mit in den Eintopf geben und etwa eine halbe Stunde weiterköcheln lassen, bis alles schön weich und sämig ist - dabei öfter umrühren und bei Bedarf Wasser nachgießen.

Vor dem Servieren die Kräuter entfernen. Das Ritschert in tiefe Suppenteller anrichten und mit gehacktem Schnittlauch bestreuen. Dazu passt Schwarzbrot - Mahlzeit!



Lammragout


Lammragout

Zutaten:

     -       1 kg Lammschlögel, ausgelöst
     -       3 EL Pflanzenöl
     -       2-3 kleine Zwiebel, gehackt
     -       3 Knoblauchzehen, gehackt
     -       200 g Karotten
     -       150 g Sellerie
     -       250 g braune Champignons
     -       150 g Cocktailtomaten
     -       250 g Tomatenpolpa
     -       250 ml Rotwein
     -       1 EL Lammgewürzmischung
     -       1 Prise Piment, zerstoßen
     -       1 TL grüne Minze, gerebelt
     -       1 kleinen Rosmarinzweig
     -       80 ml Schlagobers
     -       1 EL Kartoffelstärke
     -       Salz & Pfeffer
sowie Blaukraut und gebratene Polenta zum Servieren


Zubereitung:

Das Lammfleisch von Sehnen und Fett befreien und in ca. 3-4 Zentimeter große Würfel schneiden. Mit Lammgewürz, Piment und Minze vermengen, zudecken und an einem kühlen Ort mindestens 2 Stunden ziehen lassen.

Die gehackten Zwiebel zusammen mit dem Knoblauch in 1 EL Pflanzenöl anrösten, beiseite stellen. Das Fleisch im restlichen Öl anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Karotten und Sellerie in kleine Stifte schneiden und kurz mitrösten, danach mit Rotwein und der Tomatenpolpa aufgießen. Den Rosmarinzweig mitköcheln lassen. Nach etwa 30 Minuten die Champignons (halbiert oder geviertelt) beigeben. Nach weiteren 10 Minuten die halbierten Cocktailtomaten beigeben und für etwa 10 Minuten auf kleiner Flamme fertig kochen. Die Kartoffelstärke mit dem Schlagobers verquirlen, das Ragout leicht binden.

Das Lammragout auf große, vorgewärmte Teller anrichten, mit Preiselbeeren garnieren und mit etwas Blaukraut und angebratenen Polentascheiben servieren.



Feigen-Trifle


Feigen-Trifle

Zutaten:

     -       220 g Cremetopfen (40% F.i.T.)
     -       250 g Joghurt (1%)
     -       50 g g Staubzucker
     -       1 Pkg. Vanillezucker
     -       1 Bio-Zitrone
     -       1 EL Rum, weiß
     -       120 g Biskotten
     -       70 g Butter
     -       10 Feigen, frisch
     -       60 g brauner Zucker
     -       1 EL Rum, braun
     -       150 ml Wasser
     -       3 Gewürznelken
     -       1 Prise Zimt
sowie frische Minze zum Garnieren


Zubereitung:

Zu Beginn die Brösel herstellen. Hierzu am besten die Biskotten in eine Plastiktüte geben und mit einem Nudelholz klein klopfen bzw. drücken. Die Butter in einer Pfanne schmelzen, Brösel hinzugeben und anrösten. Danach abkühlen lassen.

Für die Creme Topfen, Joghurt, Vanillezucker und Rum mit dem Schneebesen in einer Schüssel vermengen. Den Staubzucker hinein sieben. Ein wenig Schale von der Zitrone abreiben und dazugeben, den Saft auspressen. Etwa ein Drittel des Zitronensafts in die Creme geben, den Rest für das Feigenkompott aufheben.

Die Feigen vierteln und in einem Kochtopf erhitzen. Mit dem braunen Rum ablöschen, danach Zucker und Wasser sowie die Gewürze und den restlichen Zitronensaft hinzugeben. Das Ganze solange einkochen, bis ein schönes, dunkelviolettes Kompott entsteht. Sollte zu viel Flüssigkeit verdampfen, zusätzlich ein wenig Wasser und/oder Zitronensaft dazugeben.

Nun abwechselnd Butterbrösel, Topfen-Joghurtcreme und das Feigenkompott in Dessertgläser füllen, sodass gleichmäßige Schichten entstehen. Die Trifles anschließend für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen und mit Minze garniert servieren.